historische Wassermühlen in MV



Rom

Schalentiner Mühle

Schalentiner Mühle - Mühlenrest heute
Foto: Ingo Arlt 2004

         
 

  • Standort: 1. Kurve an der B 191 von Rom nach Parchim
  •        GPS:   53°26'46 N / 11°55'49 E

Mühlenstandort

  • Name: Schalentiner Mühe
  • Antrieb: Wasserturbine
  • Existenz: 1342 - 1950?
  • Information: Die Mühle im kühlen Grunde.
    Die Schalentiner Mühle nahe Rom war ein beliebtes Ausflugslokal. Dabei erinnerte sie an eine ganze Ortschaft. Nach einer ersten Erwähnung im 13. Jahrhundert ist Schalentin wieder eingegangen. Feldmark und Mühle gehörten nun zu den Besitzungen der Stadt Parchim. Die Mühle verarbeitete Getreide, bis 1890 ein kleiner Krug dazu kam.
    Heute finden wir in in der Senke zwischen Rom und Parchim nur noch die Reste der Wassermühle. Der Bach schlängelt sich noch immer an den gewaltigen Fundamentresten der Gebäude vorbei. Gut erkennbar ist auch der mit einer Feldsteinmauer eingefaßte Mühlenteich, der Ablauf sowie die kleinen Brücken der Zufahrt zum Grundstück. Nach 1990 gab es zwischenzeitlich Bestrebungen, die umweltfreundliche Wasserkraft zu reaktivieren. Da aber die verfügbare Leistung in keinen wirtschaftlichen Verhältnis zu den Investitionskosten standen, nahm man vom Projekt wieder Abstand. Dessen ungeachtet hätten die Lage in einem Naturschutzgebiet sowie die rigoros durchgesetzte EU-Wasserrahmenrichlinie dieses Projekt sowieso zu Fall gebracht.

 

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